Das Anwesen

Die ehemalige Sommerresidenz des Bischofs von Verona, sie wurde 1890 von der Kurie gebaut.
Das Gebäude war ursprünglich ein einziger zweistöckiger Bau der nach Südwesten-Westen, parallel zum Ufer des davorliegenden Gardasees, ausgerichtet war.
In den Jahren 1945-50 wurde es von der Kurie abgegeben und von Bauern bewohnt welche auf der Süd-Südost-Seite einen weiteren Bau zur landwirtschaftlichen Nutzung als Heuschober und Lagerraum anfügten.
Dieser letzte Anbau wurde, gemäß der Richtlinien des Kultur-und Umwelterbes, gründlich und in Harmonie mit dem Rest des Anwesens renoviert – das Anwesen wurde daraufhin als historischer Wohnsitz klassifiziert.
Die vorhandenen Zimmer wurden ebenfalls renoviert, wobei auf die Erhaltung ihrer ursprünglichen Eigenschaften Wert gelegt wurde.
Die anderen Räume des Anwesens sind zu Gemeinschaftsbereichen und Dienstbereichen umgewandelt worden.
Die Überreste des Gebetsraumes sind ebenfalls renoviert worden und so wurde dieser, in der Mitte des Hauses im ersten Stock gelegen, wieder hergestellt.
Die ursprünglichen Baumateriale, wie Holz, Kalk, Sand, Flusssteine und Steine aus dem Lessini-Gebirge, sind auch bei der Renovierung wiederverwendet worden.